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Anmeldung einer Photovoltaik-Anlage

Um einen sicheren Netzbetrieb zu garantieren, müssen sich alle Photovoltaikanlagen am Einspeisemanagement beteiligen. Fehlt zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme die Umsetzung des Einspeisemanagements, verringert sich die EEG-Vergütung der Anlage auf den Monatsmarktwert Solar.

Die Messkonzepte nach EEG sind entsprechend den VBEW „Auswahlblättern der Messkonzepte für Erzeugungsanlagen“ anzuwenden.

Die Zählerschränke sind entsprechend der TAB 2007 und den Vorgaben der SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG auszuführen.

Zur Festlegung des Netzverknüpfungspunktes und zur Erstellung des Netzanschlussvertrages benötigen wir folgende Formulare entsprechend der Tabelle.

Einzureichende Dokumente Musterbeispiele

 

Anmeldung zum Anschluss an das Stromnetz

Datenerfassung für Einspeiseanlagen (PDF)


Die weiteren einzureichenden Unterlagen erhalten Sie von Ihrem Anlagenplaner bzw. Installationsunternehmen:

Checkliste Schritt 1 (PDF)

 

Muster Datenerfassung (PDF)

Konformitätsnachweis (Erzeugungseinheit)
 

Lageplan

Nachweis Bebauungsplan (gilt nur für Freiflächenanlagen)

Muster Konformitätsnachweis (PDF)

Muster Lageplan (PDF)

Muster Nachweis Bebauungsplan (PDF)

Ergänzendes Dokument:
Datenblatt Speichersysteme (PDF)

Falls die PV-Anlage zusammen mit einem Speichersystem betrieben wird.

 

Anhand dieser Unterlagen wird mittels einer Netzverträglichkeitsberechnung  geprüft, ob das Verteilnetz die gewünschte Einspeiseleistung aufnehmen kann. Bei Photovoltaikanlagen bis 30 kW ist das in der Regel der Fall, wenn bereits ein Netzanschluss vorhanden ist.

Der Anlagenbetreiber erhält dann ein Angebot über die Erstellung oder Änderung des Netzanschlusses entsprechend den Vorgaben des EEG. Dieses ist gleichzeitig die Bestätigung für die ausreichende Netzkapazität am Verknüpfungspunkt. Der Netzanschluss kann erstellt werden, wenn das unterschriebene Netzanschluss-/Netznutzungsvertrag bei der SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG eingegangen ist.

Nach Fertigstellung der Installationsarbeiten ist durch ein eingetragenes Installationsunternehmen die Inbetriebnahme zu beantragen. Für die Terminvergabe zur Inbetriebnahme ist eine Vorlaufzeit von ca. 10 Arbeitstagen einzuplanen.

Für betriebsbereite Photovoltaikanlagen, die vor einem Stichtag zur Vergütungsabsenkung aufgrund von terminlichen Gründen bei der Erstellung des Netzanschlusses nicht in Betrieb gesetzt werden konnten, kann ein Nachweis durch Zeugen des Inbetriebnahmezeitpunktes der PV-Anlage (PDF) eingereicht werden. Hierdurch kann der Anspruch auf eine höhere Vergütung gesichert werden. 

Einzureichende Dokumente Musterbeispiele

Antrag auf Inbetriebnahme

Inbetriebnahmeprotokoll Erzeugungsanlage (PDF)

Konformitätsnachweis (NA-Schutz)

Ergänzende Dokumente:

Projektschaltbild der Erzeugungsanlage (erforderlich ab 30 kW)

Nachweis durch Zeugen des Inbetriebnahmezeitpunktes der PV-Anlage (PDF)

Checkliste Schritt 2 (PDF)

Hilfe zum Inbetriebnahmeportal

Muster Inbetriebnahmeprotokoll (PDF)

Muster Projektschaltbild für Erzeugungsanlage (PDF)

Muster Nachweis durch Zeugen (PDF)

 

Bei Erzeugungsanlagen liegt entsprechend VDE-AR-N 4101 ein Dauerbetrieb vor. Deshalb sind Messeinrichtungen mit einer Vorsicherung größer 50 A als Wandlermessung (entsprechend TAB 2007) auszuführen. Des Weiteren ist ab einer Anlagenleistung von 100 kW eine Lastgangmessung erforderlich, um eine monatliche Abrechnung auf Basis der tatsächlichen Einspeisung zu realisieren.

Nach der aktuell gültigen Rechtslage darf die Messung von Energie nur durch fachlich geeignete Personen bzw. Unternehmen erfolgen. Für Messstellenbetrieb und Messung gelten die Bestimmungen der §§ 21b bis 21h des Energiewirtschaftsgesetzes und der auf Grund von § 21i des Energiewirtschaftsgesetzes erlassenen Rechtsverordnungen. Grundsätzlich ist ein kundeneigener Messstellenbetrieb nach Gesetzeslage bei EEG-Anlagen nicht mehr vorgesehen.

Sollten Sie uns keinen Messstellenbetreiber nennen, übernimmt die SWM Infrastruktur GmbH & Co. KG  als grundzuständiger Messstellenbetreiber automatisch den Messstellenbetrieb.

Die Infrastruktur GmbH & Co. KG nimmt die Vergütung nach EEG ohne Abschluss eines Einspeisevertrages vor.

Soll jedoch der gesamte erzeugte Strom, obwohl er anteilig in der Kundenanlage verbraucht wird, nach § 11 Absatz 2 EEG kaufmännisch-bilanziell in das öffentliche Netz weitergegeben und vergütet werden, ist der Abschluss einer dreiseitigen Vereinbarung zwischen Netzbetreiber, Anschlussnutzer und Anlagenbetreiber erforderlich. Bitte informieren Sie uns unter eeg-datenaustausch@swm-infrastruktur.de über Ihren Wunsch nach einem solchen Vertragsabschluss.

Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme erhalten Sie von unser Sonderkundenbetreuung ein Anschreiben mit der Bestätigung der Anlagendaten sowie der Aufforderung, noch fehlende Dokumente (s.u.) einzureichen. Sobald uns alle benötigten Dokumente vorliegen, werden wir Ihnen die Abschlagszahlungen auszahlen. Diese richten sich nach der Größe der Anlage. Die Abrechnung erfolgt zum Stichtag 31.12. eines jeden Jahres.

Vorraussetzung für die Vergütung des eingespeisten Stroms ist die Erfüllung der technischen Anforderungen zum Einspeisemanagement und die Registrierung der Photovoltaikanlage bei der Bundesnetzagentur (BNetzA).

Sind die Anforderungen des Einspeisemanagements nicht erfüllt, besteht kein Vergütungsanspruch des Anlagenbetreibers. Solange keine Registrierung bei der BNetzA erfolgt ist, besteht ein verringerter Vergütungsanspruch in Höhe eines von den Übertragungsnetzbetreibern monatlich bestimmten Marktwertes.

Einzureichende Dokumente Vordrucke
  Checkliste Schritt 3 (PDF)
Umsatzsteuer-Erklärung

Erklärung zur Umsatzsteuer (PDF)

Feststellung der EEG-Umlagepflicht (PDF)

Feststellung der EEG-Umlagepflicht
Registrierungsbestätigung der BNetzA

Erhältlich nach erfolgreicher Registrierung Ihrer Anlage bei der BNetzA im Internet unter:  www.bundesnetzagentur.de

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Gesamtausführung Muster Auszahlung Einspeisevergütung PV-Anlage (PDF)